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  #1  
Alt 15.09.06, 17:05
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Was ist so gut an Typo3?

Hallo bin neu in Typo3, und habe da mal ganz grundsätzliche Fragen.

Aus jeder Ecke hört man ja das Typo3 das CMSystem überhaupt ist momentan. Nur was macht es denn so besonders, was kann es was andere CMS nicht können oder wo diese sich schwer tun.

Warum ist der Einstieg in Typo3 so schwer, wenn ich da an mein aktuelles CMS(Redaxo) denke war ich innerhalb weniger Minuten halbwegs eingearbeitet, doch bei Typo ist es anscheinend nicht ganz so leicht...

Ab welchem Projektaufwand lohnt sich Typo3? Ist es generell nur für "umfangreichere" Websites ausgelegt, oder lassen sich auch kleinere Projekte mit Typo3 schnell realisieren.

Warum sollte ich zukünftig auf Typo3 setzen, welche Vorteile bringt es mir als Entwickler, und vor allem meinen Kunden?

Viele Fragen, welche hoffentlich nicht zu allgemein gestellt sind.

gruß b.asile
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Geändert von b.asile (15.09.06 um 17:33 Uhr).
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  #2  
Alt 15.09.06, 18:29
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Reden

hi...

erstmal, diese fragen ist schon oft behandelt worden und letztlich kann man sich mit einem featurevergleich auch schlau machen. wenn dir redaxo gefällt, dann bleib dabei. für kleinere seiten, die weder einen anständigen workflow noch viele, viele seiten haben werden... keine mittlere bis große redaktion ausgeklügelte rechte braucht, bei der eine sehr geniale bildverwaltung und serverseitige bearbeitung nicht notwendig ist, anbindung an LDAP Userverwaltung, unglaublich viele verschiedene Menüs erzeugen, jede seite anders aussehen lassen, sehr flexibles Newsmodul, Eventkalender, demnächst eine wahnsinns commerceextension (die ich schon mal getestet habe), eine sehr ausgefeilte indexsuche, die auch externe Seiten, Inhalte, PDF, Excel, Word, Powerpoint u.s.w. indexiert, TemplaVoila, es ist sehr guter code und recht sicher und man entdeckt immer wieder neue Möglichkeiten... so könnte man jetzt ewig weiter machen...

das alles kann redaxo nicht in dieser form. dort gibt es module um z.B. header einzufügen, Bilder, die letzten Artikel... u.s.w. (insgesamt 126?)... typo3 (1600?)... Das alles ist bei Typo3 direkt dabei. naja, typo3 kann einfach viel, viel mehr als nur ein "CMS" sein... es ist eben ein CMF (Content Management Framework) und kein CMS... Es gibt hier eigentlich keine Grenzen, wenn man das Know-How hat... und das ist wohl bei allen CMF Systemen so... sie brauchen einige Einarbeitungszeit, doch wenn es dann mal fluppt, gibts für meinen Geschmack nichts besseres (wahrscheinlich weil ich auch keine Lust hätte mich nochmal in ein anderes System einzuarbeiten, da Typo3 mir alles bietet was ich brauche, egal was ich mal vorhabe).

Kleine Seiten kann man damit natürlich auch machen, jedoch wenn man es dabei belässt, dann lohnt sich der Aufwand nicht wirklich, sich in Typo3 einzuarbeiten. Wenn man jedoch viele Seiten oder auch mal eine oder meherere größere Seiten bauen will... sich hineinkniet in den Typo3 Sumpf, bekommt man alles wieder was man investiert hat, denn es ist alles umsetzbar mit verhältnismäßig kleinem Aufwand. Für kleine Seite z.B. bei der ich das HTML und das Design auch noch geliefert bekomme, brauche ich keinen halben Tag und alles steht und funktioniert out-of-the-box (Mit vielen Features, für die ich bei anderen Systemen erstmal irgendwelche Module einbinden muss). Natürlich mache ich das auch schon recht lange mit Typo3, deshalb läufts auch wie geschmiert...

Was ich komisch fand und etwas vermessen (weil einfach durchweg falsch) ist folgendes von der redaxo Seite:

Zitat:
Der Content wird im Template an der gewünschten Stelle wie üblich über vordefinierte PHP-Aufrufe eingelesen. Standardmäßig ist dies der Inhalt der Hauptspalte; man kann jedoch anders etwa als in Typo3 beliebig viele Spalten verwalten. Weitere Aufrufe existieren zum Beispiel noch für die Ausgabe des Seitentitels oder der Meta-Tags. Bei jeglicher dynamischer Ersetzung wurde immer darauf geachtet, dass die 100%ige Kontrolle des Quellcodes erhalten bleibt wieder im Gegensatz zu Typo3, wo man beispielsweise auf den Head, den Copyrighthinweis oder die CSS-Format-Zuweisung der Inhaltsmodule nur eingeschränkt Einfluss hat.

Die Module kann man sich als eine Art Mini-Template vorstellen. Denn während etwa in Typo3 oder Joomla die Art der Inhaltsmodule fest vorgegeben ist, schreibt man sie sich in Redaxo üblicherweise selbst. Dies klingt kompliziert, ist es aber nicht.
Haben die das nötig? Vor allem ist das einfach falsch... man kann soviele Zeilen, Spalten Inhaltselemente wie man will einbinden (auch im Backend) Man kann eigene Inhlatmodule schreiben, sie sortieren, so aussehen lassen wie im Frontend, Metatags und Quelltext sind absolut unter meiner Kontrolle... Also ich kann nur sagen, dass was da steht ist einfach mumpitz und muss jahre alt sein...

naja... mir war gerade langweilig

Achso... wenn ich mir vorstelle, dass ein Redakteur sich selbst ein Inhaltsmodul schreibt... auauau es ist fein, dass der die von mir vorgegeben bekommt... (und ich kann selbige so erstellen, wie es gefordert wurde oder mir passt)
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Geändert von LineMan (15.09.06 um 18:35 Uhr).
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  #3  
Alt 15.09.06, 18:39
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Ich denke nicht das sich redaxo und typo3 vergleichen lassen. Wer vergleicht z.B. einen Porsche mit einem Lada ;)
Redaxo ist relativ einfach, allerdings fehlt mir hier die Erweiterbarkeit.
Aber als ich mal in typo3 durchgestiegen bin, war es für mich klar, daß es kein anderes CMS mehr in nächster Zeit geben wird, das ich bei Projekten (jeder Größe, auch sehr kleine) einsetzen will als typo3.
Der Lernaufwand ist zwar größer (bis sehr groß) - meine erste Seite (nur die Navigation und das Design ohne Content) war in einem knappen Tag gestanden, mit redaxo in ca 2 Stunden - aber ich denke das rechnet sich auf Dauer (habe beide Systeme relativ zeitgleich getestet und eingesetzt).
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Grüße Basti

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  #4  
Alt 15.09.06, 19:41
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ja genau... habe nur viel zu weit ausgeholt... ;-)
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  #5  
Alt 15.09.06, 19:49
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Ich habe schon das ein oder andere mittlere bis grosse Projekt in Aussicht.

Ich denke das mir Typo3 wohl am ehesten weiterhelfen kann.
Ich denke das ich mir folgende 2 Bücher mal leisten werde:
Galileo Computing : Buch : Einstieg in TYPO3 4.0
Galileo Computing : Buch : TYPO3 4.0

Und mich dann mal Stück für Stück einlesen bzw. arbeiten. Denn von Typo3 verspreche ich mir so einiges.

Danke für eure Statements/Feedback.

gruß b.asile
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  #6  
Alt 16.09.06, 08:41
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Hi,

für den Einstieg ist auch das kostenlose Manual von Robert eyer super gut geeignet:
http://www.typo3forum.de/uploads/med...umentation.pdf

Einfach mal durcharbeiten ;)
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Grüße Basti

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  #7  
Alt 16.09.06, 09:40
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Zitat:
Zitat von zefix
für den Einstieg ist auch das kostenlose Manual von Robert eyer super gut geeignet:
http://www.typo3forum.de/uploads/med...umentation.pdf
Wie mein vorredner schon gesagt hat, ist Informations suche im Netz ein besserer einstieg als Bücher zukaufen. Ich weiß noch cnith wieviele Bücher Typo3 4.0 behandeln, aber wenn die nächste Version kommt kannste die Bücher getrost wieder vergessen.

Beste,
Tim
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  #8  
Alt 16.09.06, 13:37
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Ich habe mir viele Bücher schon geholt. Und bin auch rundum damit zufrieden. Vor allen mit denen von Galileo Computing.
Ich denke das ich mir die Bücher auf jeden Fall holen werde. Da lese ich lieber drin als in EBooks oder so.

Bis jetzt haben mir Bücher immer sehr zum Einstieg in Systeme oder Programmiersprachen geholfen. Und später ein gutes "handfestes" Nachschlagewerk zu haben ist auch nicht verkehrt.

Natürlich geht nichts über die Praxis....
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